Eingewöhnung

 

Den Schritt vom Elternhaus in eine neue Umgebung zu wagen, ist eine große Herausforderung für jedes junge Kind und seine Eltern. Selbst wenn Kinder schon eine Umgebung außerhalb des Elternhauses, wie z.B. eine Krippe oder eine Tagesmutter, erlebt haben, bedeutet dieser Schritt zu uns ins Kinderhaus wieder einen neuen Anfang.

Um diesen Neustart möglichst überschaubar zu gestalten, ist es uns wichtig, den Kindern schon vor dem ersten Tag das Kinderhaus zu öffnen. Sie sollen in Begleitung vertrauter Menschen unsere Umgebung, einige Personen und Abläufe kennen lernen können.

Aus diesem Grund haben wir z.B. den Monti-Treff ins Leben gerufen, der von den Erzieherinnen gestaltet wird, die die Kinder in der Eingewöhnungszeit begleiten. Zu diesem werden alle Kinder, die im September im Kinderhaus anfangen, mit ihren Eltern eingeladen. Der Monti-Treff findet ab dem Frühjahr wöchentlich statt. Mit verschiedenen Liedern und Spielen lernen sich die Kinder und Erzieherinnen gegenseitig kennen, erkunden verschiedene Räume im Haus und beenden ihren Besuch beim Spiel im Garten. So gelingt es, dass die Kinder Beziehungen knüpfen und vertraut werden mit der noch neuen Umgebung. Deshalb kann der eigentliche Start im September im bekannten Umfeld stattfinden.

Im September wird den neuen Kindern ebenfalls noch eine ruhige Umgebung geboten, da alle anderen Kinderhauskinder Waldtage genießen. Erst in der dritten Woche treffen alle Kinder und Erzieherinnen im Kinderhaus zusammen. Die „Neuen“ haben sich bis dahin schon eine gute Grundlage für alle kommenden Erlebnisse geschaffen.

Für Kinder, die unter dem Jahr zu uns kommen, wird die Eingewöhnung individuell und in Absprache mit den Eltern gestaltet.