Unsere Leitsätze

1. Jedes Kind ist ein einmaliges und unverwechselbares Geschöpf mit unantastbarer Würde, dem wir mit Achtung und Respekt begegnen.

2. Durch unser Vertrauen in die freien und umfassenden Selbstentfaltungskräfte eines jeden Kindes ist es unsere Aufgabe, eine Umwelt anzubieten, die diese Selbstentfaltung zulässt und unterstützt.

3. In unserer Bildungseinrichtung bieten wir dem Kind Begegnungen mit Natur und Kultur, so dass es sich Bilder von der Welt macht, sich die Welt sinnhaft und forschend erschließt und Fertigkeiten und Fähigkeiten entwickelt.

4. Da wir um die Wichtigkeit der persönlichen Entfaltung des einzelnen Kindes wissen, legen wir großen Wert darauf, dass das Kind seine eigenen Bedürfnisse wahrnimmt und diese im Einklang mit dem Sozialgefüge der Gruppe und den inneren Strukturen des Kinderhauses verwirklicht.

5. Jedes Kind entwickelt im Kinderhaus sein Sozialverhalten in einer heterogenen Gruppe weiter. Im Kinderhausalltag erlebt sich das Kind als Teil der Gruppe und lernt im Umgang mit anderen Kindern eigene und fremde Bedürfnisse und Grenzen wahrzunehmen, einzuschätzen und der Situation entsprechend angemessen zu reagieren.

6. Unsere pädagogische Arbeit im Kinderhaus baut auf die in der Familie geleistete Erziehungsarbeit auf. Wir wertschätzen und respektieren dieses Fundament und bauen darauf auf, um eine sich gegenseitig unterstützende Erziehung des Kindes zu realisieren.

7. Lernen und Entwicklung des Kindes korrespondiert nach Maria Montessori mit verschiedenen sensiblen Phasen, in denen das Kind empfänglich ist für neues Wissen, neue Fähigkeiten und Fertigkeiten und sich diese im eigenen Tempo in einer vorbereiteten Umgebung selbst aneignet.

8. Die sensible Beobachtung des Kindes durch die Pädagoginnen und die daraus folgende Vorbereitung der Umgebung eröffnen dem Kind Wege, wie es selbständig und sinnvoll tätig wird.

9. Die Montessoripädagogik bleibt der Reformpädagogik verpflichtet. Aktuelles  Wissen aus Medizin, Pädagogik und Psychologie werden in unserem Konzept reflektiert berücksichtigt.

10. Durch die freie Wahl der Person, der Tätigkeit, des Raumes und der Zeit geht das Kind seinen erspürten Interessen nach und übernimmt die Verantwortung für sein Handeln in der Gemeinschaft. Erfolg und Misserfolg werden zur Erfahrung.

11. Interkulturelle und religiöse Erziehung sind Bestandteil unserer Arbeit. Das Christentum prägt unser Handeln. Das Kind wird mit seinem kulturellen und religiösen Hintergrund angenommen und begleitet.